Guten Tag,

ich möchte mich bei Ihnen als Direktkandidatin der Linken im Wahlkreis II, dem südlichen Landkreis Kassel vorstellen:

ich bin seit 2008 Mitglied des Hessischen Landtags und für meine Fraktion Sprecherin für:

Sozial- und Gesundheitspolitik, Forsten und Naturschutz, Landwirtschafts- und Umweltpolitik Frauenpolitik, Kinder- und Jugendpolitik, Behindertenpolitik, Justizvollzug und Drogenpolitik.

Gute Politik beginnt am Anfang. Kinder müssen so gestellt sein, dass sie gut versorgt die bestmögliche Bildung erhalten. Gebührenfreie Kita, Ganztagsschulen mit einem gemeinsamen Mittagessen, Ausbildungs- und Studienplätze sind die Grundlage für sind die Grundlage für Bildung, Existenzsicherung und letztlich für Demokratie. Mit der Tatsache, dass es in diesem reichen Land hungernde Kinder gibt, haben wir eine Grenze überschritten, die zeigt, dass der Mensch von seinem ersten bis zu seinem letzten Tag nur noch ein Kostenfaktor ist. Ich will wirkliche Existenzsicherung und gleiche Chancen und Rechte für alle.

Die Gleichstellung von Frauen und Männern im Berufsleben muss endlich realisiert werden. Es ist nicht länger hinzunehmen, dass Frauen rund 25% weniger verdienen als Männer.

Unsere Krankenkassenbeiträge sollten ausschließlich unserer Gesundheitsversorgung dienen und nicht zu Steigerung der Aktiengewinne einiger weniger beitragen, während für die Masse die Versorgung immer schlechter wird. Wir brauchen niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern auch in der Fläche. Abwrackprämien für Krankenhäuser sind das Gegenteil guter Versorgung. Die Arbeitsbedingungen und das Einkommen der Menschen in der Pflege müssen endlich verbessert werden.

Über unsere Arbeit nehmen wir auch sinnstiftend an den gesellschaftlichen Prozessen teil. Große Teile der Bevölkerung sind davon ausgeschlossen und ein anderer Teil wird von der Arbeit krank und/oder kann nicht mehr davon leben. Dieses Missverhältnis ist durch den Druck der Kapitalmärkte entstanden und muss zurückgedreht werden. Kapitalverwertungsinteressen dürfen die Politik nicht mehr bestimmen - in den Mittelpunkt gehört der Mensch.
Unser Wirtschaften gefährdet unsere eignen Lebensgrundlagen auf vielfältige Weise. Grundlegend brauchen wir eine Energie-, Wirtschafts- und Industriepolitik die sich an den Dimensionen der Nachhaltigkeit und nicht an der Gewinnmaximierung von Konzernen orientiert. Hierzu Lösungsansätze zu erarbeiten, ist eine unserer größten Herausforderungen. Erste Schritte dazu sind eine Energiewende in Hessen bspw. durch die Kopplung von landwirtschaftlichen und Naturschutz-Standards zum Schutz unserer Lebensgrundlagen.

Die im ländlichen Raum erbrachten ökologischen Leistungen sind wertvolle Beiträge zu Natur- und Ressourcenschutz, die von der Gesellschaft entsprechend honoriert werden müssen. Hierin liegt eine Zukunftsaufgabe und Entwicklungschance für den ländlichen Raum. Ich spreche mich gegen eine landwirtschaftliche Produktion mit gentechnisch veränderten Organismen aus.

Damit werbe ich um Ihre Stimme bei der Wahl am 28. Oktober.

 

Ich beantworte gerne Ihre Fragen oder komme zu Ihrer Veranstaltung.