Pressemitteilung, 31. August 2017

Hessen muss ehrenamtliche Betreuung besser fördern

Anlässlich der Landtagsdebatte zum Gesetzentwurf der Landesregierung für ein zweites Gesetz zur Änderung des hessischen Ausführungsgesetzes zum Betreuungsrecht erklärt Marjana Schott, inklusionspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Für die Betreuung von Menschen, die aufgrund einer Krankheit oder Behinderung ihre Angelegenheiten nicht selbst regeln können, braucht es mehr finanzielle Unterstützung durch das Land. Betreuungsvereine arbeiten im ganzen Land mit hoher Qualität und hohem Einsatz. Sie brauchen eine sichere und solide Finanzierung.“

DIE LINKE lehne den vorliegenden Gesetzentwurf ab, da er die Arbeit der Betreuungsvereine in Bezug auf die Beratung zu Vorsorgevollmachten und Betreuungsverfügungen, der Gewinnung ehrenamtlicher Betreuer und der Unterstützung derselben nicht absichere.

Schott: „Wir bedanken uns bei allen Betreuungsvereinen und all denjenigen, die die Verantwortung übernommen haben, Betreuungen zu führen. Sie benötigen mehr Unterstützung durch die Landesregierung.“

Zur weiteren Information:

Rede von Marjana Schott zur Änderung des hessischen Ausführungsgesetzes zum Betreuungsrecht