Pressemitteilung, 28.02.2018

‚Mit uns ist zu rechnen‘ - Motto des Frauenbündnisses gegen Altersarmut in die Tat umsetzen

 

Zum Setzpunkt der LINKEN ‚Altersarmut von Frauen wirksam bekämpfen‘ erklärt Marjana Schott, sozial- und frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Beim Lohn sind es 21 Prozent Unterschied zwischen Frauen und Männern - bei der Rente sogar 53 Prozent. Das heißt: Männer verfügen etwa über doppelt so viel Rente wie Frauen. DIE LINKE setzt sich selbstverständlich nicht dafür ein, die Renten von Männern zu senken, sondern die der Frauen drastisch zu erhöhen.

Hierzu fordert DIE LINKE die Landesregierung auf, in ihrem Einflussbereich für eine bessere Bezahlung von Frauen zu sorgen. Schwarzgrün soll beispielsweise endlich die Lehrkräfte in den Grundschulen genauso entlohnen wie die in anderen Schulformen. Außerdem ist es notwendig, deutlich mehr Geld für Erziehung und Pflege zur Verfügung zu stellen, damit hier bessere Löhne gezahlt werden können.“

Der Koalitionsvertrag im Bund mache leider keine Hoffnung auf Besserung DIE LINKE fordere die  Landesregierung auf, sich wieder für ein Rentenniveau von 53 Prozent des vorherigen Lohns einzusetzen.

Schott: „Wir brauchen eine solidarische Mindestrente, bei der niemand von weniger als 1050 Euro leben muss. ‚Mit uns ist zu rechnen‘ lautet das Motto des Frauenbündnisses gegen Altersarmut Südhessen. Das Bündnis hat sich vorgenommen hat, für eine bessere Absicherung von Frauen ordentlich Druck zu machen - DIE LINKE unterstützt das ohne Wenn und Aber.“