Frei und Selbstbestimmt – Gewalt gegen Frauen bekämpfen 

 

Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, erklärt Marjana Schott, frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Eine Welt ohne Gewalt und Armut – das ist unsere Hoffnung, für die wir uns einsetzen. Die Realität birgt für Frauen allerdings Gewalt im häuslichen Kontext, sexualisierte Gewalterfahrungen, die Erfahrung von Gewalt als Notwendigkeit, die Heimat zu verlassen, aber auch bei der Flucht und im Fluchtland. Deshalb unterstützt DIE LINKE die vielfältigen Aktivitäten des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November.“

In Deutschland leben immer mehr Mädchen und Frauen, die von weiblicher Genitalverstümmelung betroffen sind. Aktuell sind es mehr als 58.000 Frauen und darüber hinaus sind mindestens 13.000 Mädchen gefährdet. Damit ist die Zahl der betroffenen Frauen gegenüber 2016 um 10.000 gestiegen, die der gefährdeten Mädchen um 4.000. Dies geht aus der neuesten Hochrechnung von TERRE DES FEMMES hervor.

Schott: „Wir haben die Landesregierung danach gefragt, was in Hessen getan wird, um betroffene Frauen zu beraten, welche Präventionsmaßnahmen es gibt, wie die Fortbildung von Fachkräften gestaltet ist und wie viele Verurteilungen es gibt. Die Antworten stehen noch aus.“