Pressemitteilung, 12.11.2018

DIE LINKE unterstützt die Forderungen der Liga der Wohlfahrtsverbände

 

„Unter der Überschrift ‚Jetzt Sozialpolitik in Hessen neu gestalten‘  haben die hessischen Wohlfahrtsverbände 25 Forderungen an eine neue Landesregierung gestellt. Wie bei den Wohlfahrtsverbänden stehen auch bei uns die Themen ‚Bekämpfung der Armut‘ und ‚Schaffung von bezahlbarem Wohnraum‘ an erster Stelle.

Die Vertreterin der Liga, Yasmin Alinaghi, machte deutlich, dass der Markt bei der Wohnraumversorgung versagt hat. Die neue Landesregierung muss dafür zu sorgen, dass bezahlbare Wohnungen gebaut werden und Wohnungslosigkeit verhindert wird.“  

Eine weitere Forderung der Liga werde in der nächsten Wahlperiode eine wichtige Rolle spielen, so Schott. Die Kindertagesbetreuung benötige eine qualitative Verbesserung durch eine gute Personalausstattung. Leitungsfreistellung und Zeit für pädagogische Arbeit müssten im Gesetz festgeschrieben werden, die Kosten für die frühkindliche Bildung müsse weitgehend vom Land getragen werden.

Schott: „Hessen ist eines der Bundesländer, das keine unabhängige Asylverfahrensberatung hat. Die nächste Landesregierung ist gefordert, hier die entsprechenden Finanzen bereit zu stellen. Wichtig sind für uns zudem der Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit und die Unterstützung von Alleinerziehenden und anderen Gruppen, die einen Zugang zu Beschäftigungsverhältnissen benötigen, um ihren Lebensunterhalt zu sichern.“