Dipl. Soz.-Päd
Marjana Schott

geboren am 02.12.1958 in Bad Hersfeld
verheiratet, ein erwachsener Sohn
           
Ausbildung und beruflicher Werdegang


1978 Abitur in Kassel
1979-1982 Ausbildung zur Buchhändlerin in der Buchhandlung an der Hochschule anschließende Weiterbeschäftigung im Ausbildungsbetrieb
1986-1991 Studium der Sozialpädagogik an der Gesamthochschule Kassel
1992-2002 Sozialpädagogin beim Landkreis Kassel allgemeiner sozialer Dienst des Jugendamtes Arbeit statt Sozialhilfe Schuldner- und Insolvenzberatung
seit 2001 Lehrauftrag an der Gesamthochschule Kassel, Fachbereich Sozialwesen
seit 2002 freiberufliche Insolvenzverwalterin
seit 2003 freiberufliche Schuldnerberaterin beim Verein SinN e.V.
Das Spannende zwischen den Zeilen
seit 06.10.1982 Mutter
1983-1987 Bildungsarbeit im Kulturzentrum Schlachthof e.V. vor allem mit multikulturellen Jugendgruppen
1991 Honorarverträge mit der AIDS-Hilfe Kassel
1992-2001 Honararverträge mit dem Gefangenen-Bildungswerk
1995-1997 Selbststudium der Psychoanalyse und Gasthörerin im Alexander-Mitscherlich-Institut
1995-1998 Mitglied im Beirat für Arbeitsmarktfragen Nordhessen
1998-2000 Erziehungsstellentätigkeit für den LWV Hessen
2002 Eintritt in die PDS
2003 Gründungsmitglied des Vereins Selbständige in Not e.V.

2005-16.07.2007 stellvertretende Landesvorsitzende der Linkspartei.Hessen
2006 Gründungsmitglied und stellvertretende Vorsitzende des Offenen Wirtschaftsverbands von kleinen und mittelständischen Unternehmen, Freiberuflern und Selbstständigen Hessen (OWUS)
2007 Gründungsmitglied und im Sprecherinnenrat von Lisa-Hessen, der Linke Sozialistische Arbeitsgemeinschaft der Frauen in der Partei DIE LINKE.
2007-2008 stellvertretende Vorsitzende des Landesverbandes der Partei DIE LINKE. in Hessen


seit 2008 Mitglied des Hessischen Landtags,
Stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Sprecherin für: Forsten und Naturschutz, Landwirtschafts- und Umweltpolitik, Frauenpolitik, Kinder- und Jugendpolitik, Sozial- und Gesundheitspolitik, Behindertenpolitik und Justizvollzug.

 

 

Guten Tag,

ich möchte mich bei Ihnen als Direktkandidatin der Linken im Wahlkreis II, dem südlichen Landkreis Kassel vorstellen:

ich bin seit 2008 Mitglied des Hessischen Landtags und für meine Fraktion Sprecherin für:

Sozial- und Gesundheitspolitik, Forsten und Naturschutz, Landwirtschafts- und Umweltpolitik Frauenpolitik, Kinder- und Jugendpolitik, Behindertenpolitik, Justizvollzug und Drogenpolitik.

Gute Politik beginnt am Anfang. Kinder müssen so gestellt sein, dass sie gut versorgt die bestmögliche Bildung erhalten. Gebührenfreie Kita, Ganztagsschulen mit einem gemeinsamen Mittagessen, Ausbildungs- und Studienplätze sind die Grundlage für sind die Grundlage für Bildung, Existenzsicherung und letztlich für Demokratie. Mit der Tatsache, dass es in diesem reichen Land hungernde Kinder gibt, haben wir eine Grenze überschritten, die zeigt, dass der Mensch von seinem ersten bis zu seinem letzten Tag nur noch ein Kostenfaktor ist. Ich will wirkliche Existenzsicherung und gleiche Chancen und Rechte für alle.

Die Gleichstellung von Frauen und Männern im Berufsleben muss endlich realisiert werden. Es ist nicht länger hinzunehmen, dass Frauen rund 25% weniger verdienen als Männer.

Unsere Krankenkassenbeiträge sollten ausschließlich unserer Gesundheitsversorgung dienen und nicht zu Steigerung der Aktiengewinne einiger weniger beitragen, während für die Masse die Versorgung immer schlechter wird. Wir brauchen niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern auch in der Fläche. Abwrackprämien für Krankenhäuser sind das Gegenteil guter Versorgung. Die Arbeitsbedingungen und das Einkommen der Menschen in der Pflege müssen endlich verbessert werden.

Über unsere Arbeit nehmen wir auch sinnstiftend an den gesellschaftlichen Prozessen teil. Große Teile der Bevölkerung sind davon ausgeschlossen und ein anderer Teil wird von der Arbeit krank und/oder kann nicht mehr davon leben. Dieses Missverhältnis ist durch den Druck der Kapitalmärkte entstanden und muss zurückgedreht werden. Kapitalverwertungsinteressen dürfen die Politik nicht mehr bestimmen - in den Mittelpunkt gehört der Mensch.
Unser Wirtschaften gefährdet unsere eignen Lebensgrundlagen auf vielfältige Weise. Grundlegend brauchen wir eine Energie-, Wirtschafts- und Industriepolitik die sich an den Dimensionen der Nachhaltigkeit und nicht an der Gewinnmaximierung von Konzernen orientiert. Hierzu Lösungsansätze zu erarbeiten, ist eine unserer größten Herausforderungen. Erste Schritte dazu sind eine Energiewende in Hessen bspw. durch die Kopplung von landwirtschaftlichen und Naturschutz-Standards zum Schutz unserer Lebensgrundlagen.

Die im ländlichen Raum erbrachten ökologischen Leistungen sind wertvolle Beiträge zu Natur- und Ressourcenschutz, die von der Gesellschaft entsprechend honoriert werden müssen. Hierin liegt eine Zukunftsaufgabe und Entwicklungschance für den ländlichen Raum. Ich spreche mich gegen eine landwirtschaftliche Produktion mit gentechnisch veränderten Organismen aus.

Damit werbe ich um Ihre Stimme bei der Wahl am 28. Oktober.

 

Ich beantworte gerne Ihre Fragen oder komme zu Ihrer Veranstaltung.