Mehr Personal für mehr Qualität in der Altenpflege

 

Anlässlich des Aktionstages der Altenpflege am morgigen Dienstag hat die Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag einen Antrag zum Thema "Mehr Personal für mehr Qualität in der Altenpflege" einen Antrag (siehe weiter unten) eingebracht. Dieser wird aller Voraussicht nach  am Mittwoch um 15:30 Uhr aufgerufen und debattiert. Als Fraktion und Partei DIE LINKE. möchten wir ausdrücklich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Pflege für Ihre wichtige, schwierige und zudem völlig unterbezahlte Arbeit danken. Die Altenpflege braucht dringend mehr Aufmerksamkeit und Unterstützung. 

 

Darüber hinaus veranstaltet der hessische Landespflegerat am Dienstag einen Parlamentarischen Abend unter dem Motto "Versorgungssicherheit braucht "starke Pflege". Gerne nehme ich daran teil. Ein kurzer Bericht wird dazu folgen!

Pressemitteilung, 09. Oktober 2017

Krankenhäuser brauchen mehr Personal

 

Anlässlich der in den nächsten zwei Tagen angekündigten Streiks für einen ‚Tarifvertrag Entlastung‘ an den Krankenhäusern erklärt Marjana Schott, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

 

„In Frankfurt-Höchst und im Universitätsklinikum Gießen-Marburg finden am 10. und 11. Oktober zum zweiten Mal Streiks für einen ‚Tarifvertrag Entlastung‘ statt. Die Arbeitgeber zeigen sich aber noch nicht gesprächsbereit. DIE LINKE ist solidarisch mit den Aktionen und Streiks der Klinikbeschäftigten und fordert eine Mindestpersonalausstattung, die gesetzlich oder tariflich festgelegt wird. Außerdem müssen Auszubildende genügend Zeit und Anleitung erhalten, so dass sie ihre Ausbildung gründlich und gut absolvieren können.“

Die Beschäftigten in der Pflege und den vielen anderen Tätigkeitsbereichen im Krankenhaus seien maßlos überlastet. Überforderung durch Zeitmangel und Stress seien längst zum Dauerzustand geworden, so Schott. Resignation, gefährliche Überlastungen in der Pflege und vielfältige Gefährdung der Gesundheit der Beschäftigten seien die Folge. Jede Patientin und jeder Patient verdiene eine würdevolle und menschliche Pflege und Behandlung im Krankenhaus. Dies sei wichtig für eine gute Gesundheitsversorgung. Die Beschäftigten der Charité und im Saarland hätten bereits gezeigt, dass es möglich sei, die Arbeitgeber zu Verhandlungen zu zwingen. Auch in Hessen müsse dies nun geschehen.

Schott: „Die neue Bundesregierung muss dringend die Voraussetzungen dafür schaffen, dass die Arbeitsbedingungen der Pflegekräfte verbessert werden. Dazu gehört eine andere und bessere Finanzierung der Kliniken. Bessere Arbeitsbedingungen führen dazu, dass mehr Frauen und Männer bereit sind, den Beruf zu ergreifen.


 

Belastungssituation der Mitarbeiter am Universitätsklinikum Marburg/Gießen

Zum Download finde sich hier das Protokoll zu der öffentlichen Ausschussberatung des Berichtsantrags der SPD zur Belastungssituation der Mitarbeiter am Universitätsklinikum Marburg/Gießen (UKGM). Ich hatte in der Beratung des Sozial- und Integrationspolitischen Ausschusses einige ergänzende Fragen gestellt, diese Antworten wie den Berichtsantrag mit den Antworten stelle ich hier auch zur Verfügung.

Anlagen:

Protokoll zur öffentliche Ausschussberatung

Antworten auf meine Anfragen

Berichtsantrag der SPD


 

Es geht um die Frage der politischen Ausrichtung
Landtagsrede vom 31. Mai


 

Pressemitteilung, 2. Mai 2017

Für einen Aktionsplan gegen Kinderarmut

DIE LINKE macht den Antrag für einen Aktionsplan gegen Kinderarmut zum Setzpunkt in der  Plenarsitzung in der kommenden Woche. Dazu erklärt Marjana Schott, kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Angesichts 181.000 armer Kinder und Jugendlicher unter 18 Jahren in Hessen fordert DIE LINKE von der Landesregierung einen Aktionsplan gegen Kinder- und Jugendarmut. CDU und Grüne hatten in ihrem Koalitionsvertrag festgelegt, dass ein besonderer Schwerpunkt die Bekämpfung von Kinderarmut sein sollte. Bisher ist davon nichts zu merken. Deshalb soll die schwarzgrüne Landesregierung bis 2018 mit Kindern und Jugendlichen gemeinsam einen Aktionsplan zu den Themen frühkindliche Bildung, Schule, Gewalt, Freizeit, Wohnen, Gesundheit und Beteiligung erarbeiten und diesen ab 2019 umsetzen.“

Zudem müsse sich Hessens Landesregierung im Bundesrat für die Erhöhung des Kindergeldes und die Einführung bedarfsgerechter Regelsätze für Kinder und Jugendliche, die nicht von denen Erwachsener abgeleitet seien, einsetzen, so Schott. Auch ein deutlicher Ausbau der Kinder- und Jugendhilfeinfrastruktur sei dringend geboten.

„Für DIE LINKE steht fest: In der Sozialpolitik besteht ein sehr großer Handlungsbedarf. Hartz IV muss durch eine sanktionsfreie, bedarfsorientierte Mindestsicherung ersetzt werden und überfällig ist eine Beschäftigungspolitik, die Menschen wieder in Arbeit bringt.

Zentrale Aufgabe der öffentlichen Hand muss es sein, zusätzliche sozialversicherungspflichtige und unbefristete Arbeitsplätze zu schaffen, von denen die Menschen leben können. Darüber hinaus brauchen wir Beitragsfreiheit in den Kindertagesstätten, kostenloses Mittagessen in allen Bildungseinrichtungen für Kinder und Jugendliche und einen kostenlosen öffentlichen Nahverkehr.“

Hinweis:

Unser Antrag ‚Für einen Aktionsplan gegen Kinderarmut‘