Pressemitteilung, 4. Mai 2017

Für einen Aktionsplan gegen Kinderarmut - nach der Vorstellung im Landtag

DIE LINKE hat heute im Landtag ihren Setzpunkt genutzt, um ihren Antrag für einen Aktionsplan gegen Kinderarmut vorzustellen. Dazu erklärt Marjana Schott, kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„DIE LINKE fordert von der Landesregierung einen Aktionsplan gegen Kinder- und Jugendarmut. Fast ein Fünftel der Kinder und Jugendlichen in Hessen sind arm, das sind 181.000 unter 18-Jährige. Die Landesregierung soll bis 2018 mit Kindern und Jugendlichen gemeinsam einen Aktionsplan zu den Themen frühkindliche Bildung, Schule, Gewalt, Freizeit, Wohnen, Gesundheit und Beteiligung erarbeiten und diesen ab 2019 umsetzen.“

Mit dem Aktionsplan sollten die zahlreichen, negativen Folgen der Kinderarmut angegangen und gegen die bestehende Ausgrenzung vorgegangen werden. Ziel müsse sein, dass die Grundversorgung für Kinder und Jugendliche – also Kindertagesbetreuung, Schulessen, Lernmittel und öffentlicher Nahverkehr - kostenlos sei, so Schott. 

„Hessens schwarzgrüne Landesregierung soll sich im Bundesrat für eine Erhöhung des Kindergeldes, bedarfsgerechte und sanktionsfreie Mindestsicherung und die Umwandlung des Bildungs- und Teilhabepakets in Mittel zum Ausbau der Kinder- und Jugendhilfestruktur einsetzen.“

Hinweis:

Unser Antrag ‚Für einen Aktionsplan gegen Kinderarmut‘
Meine Rede zum Thema