Pressemitteilung, 1. Februar 2017

K+S: Bessere Verwertung der Salzabwässer ist längst überfällig – nur so kommen Umweltschutz und Erhalt der Arbeitsplätze zusammen

Zu der Ankündigung von K+S, ein Konzept und eine Machbarkeitsstudie zur besseren Verwertung von Salzabwässern aus der Kaliproduktion zu beauftragen, erklärt Marjana Schott, umwelt- und verbraucherschutzpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:
 
„An der Aufbereitung der Salzabwässer zur besser den Rohstoffverwertung führt für K+S kein Weg vorbei. Nur so lassen sich die Abfallmenge wirkungsvoll vermindern, zusätzlich wertvolle Rohstoffe gewinnen, die Umwelt besser schützen und die Arbeitsplätze längerfristig sichern.“
 
In Kenntnis der umweltschonenden Verfahren der Firma K-UTEC hatten die Landtagsfraktionen der LINKEN in Thüringen und Hessen bereits 2011 selbst eine Studie zu ‚Alternative Produktions-, Aufbereitungs- und Entsorgungsverfahren im thüringisch-hessischen Kalirevier‘ in Auftrag gegeben.“
 
Es sei gut und längst überfällig, dass K+S jetzt endlich seine Blockadehaltung aufgebe und auf das Know-how der Firma K-UTEC zurückzugreifen gedenke, so Schott. Mit diesen Verfahren lasse sich eine Kaliproduktion fast ohne flüssige Abfälle aufbauen. Dafür werbe DIE LINKE schon seit Jahren.
 
Schott: „Durch die Abraumhalden entstehen über 1000 Jahre salzhaltige Abwässer. Deshalb ist es wichtig, dass K+S die festen Rückstände wieder in die Hohlräume unter Tage bringt. Der versatzlose Kalibergbau muss der Vergangenheit angehören.“
 
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