Pressemitteilung, 30. August 2017

Frühkindliche Bildung – kostenfrei und mit hoher Qualität

Anlässlich der Landtagsdebatte zum Setzpunkt der SPD ‚Gebührenfreie Bildung von Anfang an – Qualität schrittweise verbessern – Kommunen entlasten – Bürokratie abbauen' erklärt Marjana Schott, kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Ich freue mich über den Wettbewerb im Landtag, die Eltern von Kindern in Tageseinrichtungen finanziell zu entlasten. Allerdings gehen uns die Vorschläge der schwarzgrünen Landesregierung nicht weit genug. Ihre Ankündigung hat zu Irritationen und Unsicherheit in den Kommunen geführt. Sie entlastet die Eltern auch unzureichend. Weder die unter drei Jahre alten Kinder noch Schulkinder werden berücksichtigt - für die frühkindliche Bildung über sechs Stunden hinaus fallen weiterhin Beiträge an."

DIE LINKE befürchte eine weitere Verschlechterung der Qualität in den Kitas, so Schott. Wenn die Kommunen nicht endlich von der Finanzierung der Kindertagesbetreuung weitgehend entlastet würden, wie DIE LINKE es fordere, hätten die Träger keine Möglichkeit, mehr Fachkräfte zu beschäftigen, diese besser zu bezahlen, Leitungskräfte zu entlasten und die mittelbare pädagogische Arbeit zu berücksichtigen.

Schott: „DIE LINKE hat Anfang 2016 einen Gesetzentwurf eingebracht, der die frühkindliche Bildung beitragsfrei macht, den Kommunen mehr Geld zur Verfügung stellt und die Bürokratie beim Kifög abbaut. Genau das sind die Aufgaben, denen sich die Landesregierung stellen muss."

Hinweis:

Meine Rede vom 30. August 2017 zum Thema