Pressemitteilung, 28. Juni 2017

Kinder- und Jugendrechte verwirklichen

Zum Antrag der LINKEN „Kinder- und Jugendrechte ernst nehmen und verwirklichen“ erklärt Marjana Schott, kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Auf die neue Kinder- und Jugendrechtsbeauftragte der Landesregierung kommt viel Arbeit zu. Diese wurde zwei Tage vor der Landtagsdebatte zu unserem Antrag im Amt eingeführt. DIE LINKE sieht Handlungsbedarf bei dem Recht auf Unversehrtheit – hier geht es um die Unterstützung des Landes für die Ombudsstelle, an die sich Kinder und Jugendliche mit Fragen und Beschwerden bezüglich der Jugendhilfe wenden können.

Beim Recht auf umfassende Bildung sehen wir eine bessere Ausstattung der Schulen mit mehr Lehrkräften, mehr Ressourcen für Inklusion und mehr Ganztags- und Gesamtschulen als wesentlich an. Kinderarmut ist kein Zustand, dem eine Landesregierung zuschauen darf. Sie muss dafür sorgen, dass wesentliche Leistungen der Grundversorgung kostenlos oder kostengünstig zur Verfügung gestellt werden. Schließlich sollen Kinder und Jugendliche mitreden und mitbestimmen können und somit frühzeitig Demokratie lernen.“

Hessen sei eines der beiden einzigen Bundesländer, das keine Kinder- und Jugendrechte in seiner Verfassung habe, so Schott. Unabhängig davon sei eine Realisierung dieser Rechte in einer umfassenden Weise schon lange überfällig.

Hinweis:

Antrag betreffend Rechte von Kindern und Jugendlichen ernstnehmen und verwirklichen

Meine Rede zum Thema vom 28. Juni 2017